Was wird aus unserer Welt?

Das Katastrophenjahr 2016 geht zu Ende. John Oliver hat ihm schon vorab einen sarkastischen Rückblick gewidmet. Viele fragen sich derzeit, wo es hingeht mit unserer Welt. Die Epistel des Ewigkeitssonntags hatte darauf eine Antwort parat, in der eine ganze Reihe von Hinweisen enthalten sind, die entdeckt und entschlüsselt werden wollen.

Was also verbirgt sich hinter den poetischen Sätzen über einen neuen Himmel und eine neue Erde? Warum muss das Meer verschwinden, wo wir doch so gerne am Strand spazieren gehen oder uns in die Wellen stürzen? Und wie ist das zu verstehen, dass Gott am Ende unter den Menschen zeltet? Was hat das für Folgen für den Umgang mit Macht und die Beziehungen zwischen Menschen, Völkern und Kulturen?

Und wenn das die Vorstellung des End-Gültigen ist, die uns geschenkt ist, was bedeutet das auch in dunklen Tagen für unser Gottesbild, für unser Verhältnis zu Welt und zu uns selber, und für unsere Erwartung an die Zukunft, in deren Horizont wir schon jetzt leben?

Hier habe ich meine Gedanken dazu formuliert (bis ca Minute 18).

Wer möchte, kann dazu Heaven for Everyone hören. Vor 10 Tagen – auch das passte zum Ewigkeitssonntag – war Freddy Mercurys 25. Todestag. Und wenn man sich vorstellt, mit dem „du“ im Text des Liedes ist Gott gemeint, dann wird daraus sogar ein ganz passables Gebet…

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